Stephanie Wölk

Kandidatin für die Berliner Abgeordnetenhauswahl 2021

Meine Themen

… für ein gerechtes und solidarisches Berlin:

Bildung

Eine gerechte Gesellschaft beginnt mit gleichen Bildungschancen. Unsere Kitas und Schulklassen sind zu groß. Erzieher*innen und Lehrer*innen haben aktuell nicht die Zeit auf die Probleme aller Kinder einzugehen. Aus diesem Grund benötigen wir endlich an allen Berliner Schulen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter wie auch und Schulpsychologinnen und Schulpsychologen. Außerdem braucht es ausreichend wohnortnahe Kita- und Schulplätze, damit die Jüngsten nicht lange Schulwege bewältigen müssen und auch die Eltern zeitlich und organisatorisch entlastet werden.

Unsere Kinder müssen auf die Anforderungen einer digitalisierten Zukunft optimal vorbereitet werden. Deshalb muss der Staat bei der Digitalisierung der Gesellschaft Schritt halten. Dies betrifft nicht nur die Ausstattung, sondern auch die Aus- und Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer. Informatik soll ein Standardunterrichtsfach werden und der verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Medien muss bereits den Jüngsten vermittelt werden.

Gute Arbeit

Gerade in Pandemie merken wir, wie wichtig die Arbeit in der Pflege, der Kinderbetreuung, dem Einzelhandel, dem Transport, der Ver- und Entsorgung, u.v.m. für uns alle ist. Diese Arbeit muss in der Gesellschaft eine größere Anerkennung erfahren. Anerkennung, gute Arbeitsbedingungen und faire Entlohnung gehören dabei untrennbar zusammen. Zudem gilt es in allen Berufen eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Arbeit zu garantieren. Dies ist insbesondere für Alleinerziehende und Frauen die Grundvoraussetzung für gute Arbeit. Auch die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen muss ein Ende finden.

Bezahlbare Mieten und besserer Schutz für Mieterinnen und Mieter

Gerechtigkeit drückt sich auch in einer vielfältigen Anwohnerschaft in sozial gemischten Kiezen aus. Bezahlbare Mieten und ein besserer Schutz für Mieterinnen und Mieter sind dabei zentrale Instrumente.

Berlin muss endlich mehr Wohnungen bauen, was in den fünf Jahren unter einer von den Linken geführten Stadtentwicklungssenatsverwaltung nicht gelungen ist.

Nur mit einem ausreichenden Wohnraumangebot kann die Verdrängung aus den Kiezen gestoppt werden. Bezirke und Genossenschaften müssen zudem dabei gestärkt werden das Vorkaufsrecht auszuüben, um Bestandsmieterinnen und Bestandsmieter schützen zu können.

Klimaschutz

Klimaschutz bedeutet vor allem Rücksicht und Gerechtigkeit gegenüber unseren Kindern. Sie sind die Leidtragenden unserer Untätigkeit.

Ein zentraler Hebel für Klimaschutz ist das Gelingen der Energie- und der Verkehrswende. Damit die Verkehrswende in Berlin endlich vorankommt, ist es nicht ausreichend immer mehr Verbote und Beschränkungen für den motorisierten Individualverkehr aufzustellen, vielmehr muss der ÖPNV endlich ausgebaut werden.

Um den Prenzlauer Berg wirklich fit zu machen, für den ÖPNV und auch um den Autoverkehr zu verringern, müssen endlich Nadelöhre wie in der Eberswalder Straße abgeschafft werden, U-Bahnen und Trams noch öfter fahren und vor allem die Straßenbahnen müssen frei durchkommen, ohne vom Autoverkehr blockiert zu werden.

Kultur und Weiterbildung

Kultur darf kein Luxusartikel sein. Das bedeutet, dass kulturelle Angebote wie zum Beispiel Bibliotheken, Musikschulen und Volkshochschulen ausreichend vorhanden sind ­und diese in echte Stadtteil- und Nachbarschaftszentren umgewandelt werden. Sie benötigen modernste Ausstattungen, die von Buchausleihe, über öffentliche 3D-Drucker, große Plotter zum Drucken von Bildern bis hin zu Spieleräumen für Kinder und Strickkursen von Älteren für Jüngere und Computerkursen von Jugendlichen für Seniorinnen und Senioren und vieles mehr ermöglichen.

Digitale und handlungsfähige Verwaltung

Der rot-rot-grüne Senat hatte sich viel vorgenommen.  Schulen, Kitas, Fahrradwege, der ÖPNV sollten saniert und ausgebaut werden. Dazu wurde in den Haushalten viel Geld zur Verfügung gestellt. Von den vielen wichtigen Projekten ist aber leider nur wenig umgesetzt worden. Der Kompetenz-Zwist zwischen Bezirken und Landesebene, Überreglementierung und ein undurchschaubarer Wald an Vorschriften und Richtlinien sorgen dafür, dass für den gesellschaftlichen Zusammenhalt dringende Projekte nur schleppend umgesetzt werden. Deshalb benötigt Berlin dringend eine umfassende Verwaltungsreform und einen massiven Digitalisierungsschub.

 

 

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